Reiben (Fertigungsverfahren)

Reiben ist ein spanabhebendes Verfahren zur Feinbearbeitung von Bohrungen in einem Werkstück. Die Schneiden der Reibahle tragen feine Späne ab, wodurch eine  hohe Oberflächengüte, Formgenauigkeit und Maßgenauigkeit erreicht wird. 

 

Vorteile

  • hohe Oberflächengüte
  • hohe Maßgenauigkeit
  • hohe Formgenauigkeit

 

Die Reibahle

Man unterscheidet hier zwischen Maschinenreibahlen und Handreibahlen. Maschinenreibahlen haben einen kürzeren Anschnitt, sowie eine kürzere Führung. Der Grund dafür ist, dass die Spindel der Maschine die Führung der Reibahle übernimmt. 

 

Handreibahlen haben einen größeren Anschnitt um das Drehen der Reibahle von Hand zu Erleichtern. Daraus ergibt sich folglich auch eine etwas längere Führung. Ein weiteres Merkmal der Handreibahle, ist der Vierkant am Ende des Schafts. Dieser wird für die Aufnahme durch das Windeisen benötigt.