Kegeldrehen

Für das Kegeldrehen an konventionellen Drehmaschinen, stehen drei Verfahren zur Auswahl.

- Kegeldrehen durch Oberschlittenverstellung

- Kegeldrehen mit Leitlineal

- Kegeldrehen durch Reitstockverstellung

 

Kegeldrehen durch Oberschlittenverstellung

Hierbei wird der Oberschlitten um den Einstellwinkel  α/2 verstellt. Um dies möglichst genau einstellen zu können benötigen sie eine Messuhr, sowie einen Kegellehrdorn(mit dem selben Einstellwinkel α/2). Der Kegellehrdorn wird nun zwischen einer Mitnehmerscheibe und dem Reitstock eingespannt. Die Messuhr wird mit einem Halter auf den Oberschlitten befestigt.

Die Fläche des Lehrdorns wird nun mit der Messuhr abgefahren, um so die Abweichung von Oberschlitten zu Kegellehrdorn fest zu stellen. Je kleiner die Abweichung, desto paralleler laufen sie zueinander. Die Abweichung sollte nicht mehr als 0,02 mm betragen. 

 

Hinweis:

Der Vorschub wird von Hand ausgeführt. Die herzustellende Kegellänge ist durch die begrenzte Verstellmöglichkeit des Oberschlittens ebenfalls begrenzt.

 

Kegeldrehen mit Leitlineal

Hierbei werden mithilfe eines Leitlineals, der den Planschlitten führt, lange Kegel gedreht. Der Vorschub erfolgt über die Zugspindel.

 

Kegeldrehen durch Reitstockverstellung

Das Werkstück wird zwischen den Spitzen gespannt und von einer Mitnehmerscheibe und Mitnehmer angetrieben. Der Reitstock wird axial  um das Maß VR Verschoben. Das Werkstück muss hierbei sicher fixiert werden. Dafür ist eine Zentrierung der Form R notwendig. Die Zugspindel führt den Vorschub aus.

VR = Reitstockverstellung

Lw = Werkstücklänge

C    = Kegelverjüngung

D    = großer Kegeldurchmesser 

d     = kleiner Kegeldurchmesser 

L     = Kegellänge

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