Herstellung von Stahl 

Stahl wird in fast jedem Bereich unseres Alltags verwendet. Für die Herstellung von Stahl benötigt man Eisenerz, Koks, Legierungen und Zuschlagsstoffe (z.B. Kalk)

Das Erz für die deutsche Metallindustrie kommt heutzutage vom Ausland. Dieses gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen wie z.B Feinerz (aus Pellets).

Dieses muss zunächst zu einem Sinterkuchen weiterverarbeitet werden. Dabei wird das Roherz unter Hitze zusammengebacken. 

Das gesinterte Erz, Koks und die Zusatzstoffe kommen in einen Hochofen, wo es zu Roheisen verarbeitet wird. Koks, welches durch das Backen von Kohle in einem Hochofen entsteht, bewirkt eine chemische Reaktion, durch die man Roheisen aus Erz gewinnen kann.

Dieses enthält jedoch noch sehr viel Kohlenstoff und andere Stoffe, was es spröde und für die direkte Verarbeitung unbrauchbar macht.

Im Stahlwerk wird Roheisen zu Rohstahl verarbeitet. Dem flüssigen Roheisen wird hierzu Sauerstoff zugeführt. Dadurch verbrennt der Kohlenstoff. Natürlich wird dem Roheisen nicht der gesamte Kohlenstoff entzogen, da der spätere Stahl sonst zu weich wäre. 

Durch hinzuführen bestimmter Legierungsstoffe kann man die Eigenschaften des Stahls beeinflussen. Fügt man dem Rohstahl beispielsweise Mangan und/oder Titan hinzu, wird er besonders fest. So lassen sich völlig unterschiedliche Stahlsorten mit unterschiedlichen Eigenschaften herstellen.

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