Technisches Englisch lernen - So klappt es!

In der heutigen Zeit sind Englischkenntnisse eine wichtige Grundvoraussetzung, um in der Berufswelt gut Fuß fassen zu können. Besonders in Unternehmen, die viel Kontakt zu ausländischen Kunden, oder Händlern haben wird bei der Auswahl der Bewerber*innen auf die Englischkenntnisse geachtet. 

Für Berufe mit einem Technischen Schwerpunkt, war das lange Zeit kein großes Thema. Das hat sich mit der Globalisierung und der starken Nachfrage nach Fachkräften im Bereich der Technischen Berufe jedoch geändert. 

Besonders für Ingenieure oder Techniker sind solide Englischkenntnisse im Beruf unabdingbar. Früher oder später kommt man in diesen Berufsfeldern in die Situation, einem ausländischen Kunden oder Arbeitskollegen die Firma zu zeigen, ein Produkt vorstellen zu müssen, oder auch einfach den Weg zu erklären. Dazu kommen Telefongespräche auf Englisch, die es vielleicht zusätzlich erschweren können den Gegenüber klar zu verstehen. In diesem Fall sollte man in der Lage sein, noch einmal nachzufragen und mögliche Missverständnisse zu klären. 

 

Lohnt sich ein Kurs für Technisches Englisch ?

Ja und Nein. Es kommt auf zwei Dinge an. Zum einen darauf, wie häufig und umfangreich du in die Situation kommen wirst, im Beruf auf deine Technischen Englischkenntnisse zurückgreifen zu müssen. Wenn du tagtäglich in Kontakt mit ausländischen Kunden und Händlern bist, kann es durchaus Sinn machen einen Kurs zu belegen. 

Zum Anderen kommt es darauf an, wie gut du darin bist selbstständig zu lernen und dich zu motivieren. Einen Kurs zu belegen und aktive Hilfe durch eine Lehrkraft zu bekommen und so deinen neu erlernten Wortschatz durch sprechen anzuwenden, kann sehr motivierend und hilfreich sein. 

Aber auch durch selbständiges Lernen kannst du schnell gute Erfolge erzielen.

 

So gelingt das selbstständige Lernen zu Hause!

Neben der Motivation die du natürlich mitbringen solltest, kann ich dir drei wichtige Tipps geben, die dir das Lernen einfacher machen. 

 

Punkt 1:  Das passende Übungsbuch 

Der erste Punkt ist auch gleich der wichtigste. Ein vernünftiges Übungsbuch! Die Inhalte und Themen des Buches sind ebenso wichtig, wie die Lernmethodik. 

Da ich dieses Buch vor Jahren selbst verwendet und wirklich gute Erfahrungen damit gemacht habe, empfehle ich das Technical English at Work* von Cornelsen.

Das Buch ist in zwei Kurse aufgeteilt, die wiederum in verschieden Units unterteilt sind. Es gibt einen sogenannten ”Refresher course”  (B1 Niveau) der dich langsam in die Thematik einsteigen lässt. Und es gibt den “Main Course” (A2 Niveau) . Also den Hauptteil, bei dem verschiedene Situationen und Themen behandelt werden. 

Die Themenfelder sind breit gefächert, sodass diverse unterschiedliche Situationen durchgespielt werden. Beispielsweise gibt es eine Unit, in der du das Bewerben auf Englisch lernst, in einer weiteren Unit geht es um darum dich auf einen Business Trip vorzubereiten und in einer Anderen Unit lernst du, wie du einen Rundgang durch deine Firma gibst.

Natürlich sind das nur ein paar wenige der vielen Themenfelder. Es zeigt jedoch wie vielfältig dieses Buch aufgebaut ist um dich in möglichst vielen Bereichen fit zu machen. 

In jeder Unit lernst du auch die wichtigsten Vokabeln dazu, wodurch du deinen Wortschatz erweitern kannst.

Technical English at Work

 

 

 

 

 

 

 

 

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Punkt 2 : Ein guter Wortschatz an Vokabeln

Wenn du dir neue Vokabeln ohne große Mühe einprägen kannst, wirst du auf diesen Punkt nicht unbedingt zurückgreifen müssen. Sollte das nicht der Fall sein, rate ich dir neue Vokabeln ganz klassisch auf Karteikarten zu schreiben und diese Regelmäßig ab zu fragen. Alleine durch das Aufschreiben erzielst du bereits einen ersten Lerneffekt. Durch das wiederholte Abfragen über einige Tage hinweg, wirst du dir die Vokabeln irgendwann in dein Langzeitgedächtnis abspeichern.  

Eine gute Digitale Alternative ist die Phase6 App für dein Smartphone. Diese funktioniert als digitales Karteikartensystem, bei denen du Karteikarten eintragen kannst und die App dich abfragt. Der Vorteil dieser App ist, dass richtig beantwortete Vokabeln eine Stufe nach oben wandern und sich der Abstand bis zu nächsten Abfrage vergrößert. Vokabeln die du falsch beantwortest, wandern eine Stufe nach unten und werden in kürzeren Abständen abgefragt. Insgesamt gibt es sechs Stufen bzw. Phasen. 

 

Punkt 3: Die Aussprachen und Akzente lernen 

Meiner Meinung nach ist das der Teil, der am meisten Spaß macht. Denn er lässt sich in deine Freizeit integrieren. Der beste Weg die Aussprache und unterschiedlichen Akzente zu lernen, ist diese zu regelmäßig zu hören. Und das geht ganz einfach in dem du Serien und Filme auf Englisch schaust, englischsprachige Podcasts und Hörbücher konsumierst, oder auch einfach nebenbei einen britischen oder amerikanischen Radiosender laufen zu lässt. 

Du wirst nicht direkt einen Effekt erzielen, aber auf längere Sicht entwickelst du ein Gefühl für die Sprechgeschwindigkeiten und Aussprachen von Muttersprachlern und kannst diese besser verstehen.